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Unsere Puten

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Puten

Puten sind wahnsinnig neugierige, sensible und sehr intelligente Vögel.

Sie sind ursprünglich in Steppen, an Waldrändern in Amerika beheimatet


14 Puten von ca. 12 Millionen Tieren stehen unter unserem Schutz.

Immer wieder wird uns gesagt, dass es doch gar nichts bringt davon nur wenige Mastputen gerettet zu haben.
Rein rational ist das natürlich korrekt.

Emotional gesehen haben diese wundervollen Tiere unser Herz im Sturm erobert und wir bekommen ständig und regelmäßig Nachrichten, dass unsere Puten so wundervoll sind und man sie doch keinesfalls essen darf.


Persönlichkeiten, keine Nahrungsmittel!

Somit haben wir nicht nur unsere heißgeliebten Puten gerettet, sondern sie haben es mit uns geschafft aufzuklären. 

Um zu zeigen wieviel Zauber in diesen wundervollen Tieren steckt,
die vor unseren Augen und Herzen in den dunklen Hallen der Mastbetriebe verborgen bleiben werden bis sie tot als Putenbrustfilet wieder im Supermarkt-Regal auftauchen.

Puten sind kleine Einhörner mit magischer Ausstrahlung.

Palita

Puten sind wahnsinnig neugierige, sensible und sehr intelligente Vögel.

Sie sind ursprünglich in Steppen, an Waldrändern in Amerika beheimatet, wo ihnen ein vielfältiges Nahrungsangebot zur Verfügung steht.

Sie bauen ihre Nester auf dem Boden und suchen Schlafplätze auf Bäumen.

In der Natur leben Puten in Familienverbänden.

In der Massentierhaltung erleben Puten all das nicht.

Sie leiden extrem unter ihren unterdrückten Bedürfnissen und fangen an sich gegenseitig zu verletzten!

Puten-
Jemand nicht Etwas!

Gemästet werden hauptsächlich die schweren Linien,  also die schwere weiße Masthybridpute BIG 6, mit dem Ziel Teile ihres toten Körpers lukrativ zu vermarkten.

Das Zuchtziel besteht seit Jahrzehnten in der maximalen Ausschöpfung des genetischen Wachstumspotenzials.

Die extreme Fleischfülle aber ist verbunden mit einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit, besonders des Skelett- und des Herz-Kreislaufsystems.

Die bei der Mastpute leistungsbedingt auftretende Krankheiten erfüllen daher die Voraussetzungen einer Qualzucht nach §11b des Tierschutzgesetzes .

Legalisierte Qualzucht!

Gemästet werden hauptsächlich die schweren Arten,  also die schwere weiße Masthybridpute BIG 6, mit dem Ziel Teile ihren toten Körpers lukrativ zu vermarkten.

Ein Körper, der nicht zum Leben gedacht ist, sondern um möglichst viel Geld einzubringen.

Das Zuchtziel besteht seit Jahrzehnten in der maximalen Ausschöpfung des genetischen Wachstumspotenzials.

Die extreme Fleischfülle aber ist verbunden mit einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit, besonders des Skelett- und des Herz-Kreislaufsystems.

Die bei der Mastpute leistungsbedingt auftretende Krankheiten erfüllen daher die Voraussetzungen einer Qualzucht nach §11b des Tierschutzgesetzes .

Für die Befreiung der Tiere!

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Tierschutzgesetz

Der Wortlaut § 11b des Tierschutzgesetzes :

(1) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch biotechnische Maßnahmen zu verändern, soweit im Falle der Züchtung züchterische Erkenntnisse oder im Falle der Veränderung Erkenntnisse, die Veränderungen durch biotechnische Maßnahmen betreffen, erwarten lassen, dass als Folge der Zucht oder Veränderung:

  1. bei der Nachzucht, den biotechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten oder

  2. bei den Nachkommen

  3. a) mit Leiden verbundene erblich bedingte Verhaltensstörungen auftreten,

  4. b) jeder artgemäße Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führt oder

  5. c) die Haltung nur unter Schmerzen oder vermeidbaren Leiden möglich ist oder zu Schäden führt.

Im Anhang der Richtlinien 98/58/EG v. 20.7.1998 über den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere (Nr.21, EU-Nutztierhaltungsrichtlinie, ABI, EG Nr. L 221, S. 23) steht der Satz

„ Tiere dürfen nur zu landwirtschaftlichen Nutzzwecken gehalten werden, wenn aufgrund ihres Genotyps oder Phänotyps berechtigtermaßen davon ausgegangen werden kann, dass die Haltung ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen nicht beeinträchtigt.

 

Da dies bei Mastputen des Typs B.U.T. 6 aber der Fall ist, müsste ihre Haltung in Deutschland sofort verboten werden! 

Der Wortlaut § 2 des Tierschutzgesetzes :

 

§2 Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

 

  1. Muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und und verhaltensgerecht unterbringen.

  2. Darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

Somit entsprechen die Anforderungen in Putenmastbetrieben ebenfalls nicht dem deutschen Tierschutzgesetz!

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Artgerecht ist nur die Freiheit.
Bini, Happy, Anni und Gimli
06/2020

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Wenn ihr Euch fragt, warum denn keiner etwas unternimmt um diese Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zu unterbinden-
Puten fallen nicht unter das Tierschutzgesetz. 
Für sie gibt es keinen Schutz, der rechtlich geregelt ist.
All das ist erlaubt.
Schnäbelkürzen, genetische Veränderungen und die Haltung in Mastanlagen sind rechtlich in Ordnung.
Die traurige Realität für sie!

Die erste Begegnung mit einer sogenannten Mastpute war magisch.

Und:

Wir sind damit nicht alleine.

Egal wer auf unsere kleinen Einhörner trifft ist verzaubert.

Magie statt Mastbetrieb!

Schützt sie bitte und verzichtet auf Putenfleisch!

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Rosi von den Federherzen
Auszug aus dem Mastbetrieb:
03/2022

Impressionen

Weiter zu unseren Hühnern

Wissenswertes über Puten

Ernährung
Ernährung

Puten sind sehr wählerisch in Bezug auf ihr Essen. Am liebsten ist ihnen ein vielfältiges Angebot aus Obst und Gemüse

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Hygiene
Hygiene

Puten lieben Sandbäder. Sie hassen jeden Schmutz an ihrem weissen Federkleid. Sie verbringen viel Zeit mit ihrer Federpflege.

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Sozialleben
Sozialleben

Puten sind sehr menschenbezogen. Auch untereinander haben sie starke soziale Strukturen. Jede Pute ist eine individuelle Persönlichkeit.

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Charakter
Charakter

Puten sind sehr sensible, friedliche, aufgeschlossene Tiere mit grossem Sanftmut, wenn sie artgerecht leben dürfen.

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Kommunikation
Kommunikation

Eigentlich erlebt man Puten nur ganz still, wenn sie schlafen. Sie kommunizieren in ihren ca. Lauten konstant untereinander und auch mit Menschen.

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Putenhaltung
Putenhaltung

Da Puten so soziale Tiere sind, möchten sie im Gruppenverband leben. Dabei ist Zusammenleben mit anderen Tieren einfach eine Bereicherung für alle.

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Leben
Leben

Puten sind so neugierig. Sie müssen so leben, dass es ständig etwas zu entdecken gibt. Vor allem in größtmöglicher Freiheit.

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Fliegen
Fliegen

Mastputen können fliegen bis sie ca.5 Monate alt sind. Danach behindert ihr überzüchteter Körper sie daran.

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Bini5
Bini5

Sie gehören nicht in Mastbetriebe oder auf unsere Teller, sondern in unsere Herzen!

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